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Anfang habe ich mich entschlossen meine private Krankenversicherung zu wechseln. Bis dato war ich bei der Barmenia versichert. Dies war an sich nicht schlecht - rel. günstiger Beitrag bei guten Leistungen. Allerdings bin ich nicht gerade ein Versicherungsfreund. Mein Wunschziel war es eine Krankenversicherung zu finden, die nur für große Notfälle leistet (sehr hoher Selbstbehalt - dann aber auch sehr gut) dafür aber sehr niedriger Beiträge hat. Dies hat 2 Vorteile:

1. spart man erheblich Beiträge, die man wieder anlegen kann um sich einen Kapitalstock aufzubauen

(Tabelle Zahnzusatzversicherung)

2. wird man zur Verantwortung gezwungen, beim Arzt auf vernünftige Preisgestaltung zu achten, wenn man die meisten Arztkosten selber zu bezahlen. Das ist aus meiner Sicht das Hauptproblem unseres Gesundheitswesen: die mangelnde Kostenkontrolle. Müssten die Versicherten die Kosten selber bezahlen, würden die Kosten sofort sinken.

Dank der Recherche meines Onkels (PKV-Spezialist, danke nochmal) wurde ich bei der Axa fündig. Die AXA bietet eine private Krankenversicherung mit 5000,-€ Selbstbehalt an, der aber darüberhinaus auf 1.Klasse Basis für alles wichtige leistet. Der Monatsbeitrag beträgt ca. 70€ gegenüber 230,- bei der Barmenia. Ich spare dadurch 160,- im Monat. Um das Risiko bei chronischen Krankheiten zu senken, habe optional mitversichert (7,- p.m.) nach Ablauf eines Jahres in einen Tarif ohne Selbstbehalt wechseln zu können. D.h. bei längeren Krankheiten hat man ein maximales Risiko von 5000,- € .

Achtung: Ich würde diesen Tarif nur Personen empfehlen, die auch tatsächlich 5000,- € auf der hohen Kante haben, sonst ist diese Art der Absicherung gefährlich.

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